Mineralguss CNC festes Portal

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Tobi0942
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Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Tobi0942 » 05.01.2019, 12:19

Hallo an alle,
ich heiße Tobi bin 26 Jahre alt und habe mir mein erstes großes Projekt im CNC Bereich vorgenommen.
Ich habe mich für meine Anforderung der CNC Bearbeitung für Holz und vor allem Aluminium für den Mineralguss als Maschinenbasis entschieden.

Ich hoffe einige gute Tipps und Verbesserungsvorschläge von euch zu bekommen, damit ich mein Projekt bald realisieren kann.

Meine Planung verlinke ich euch als Bild im Anhang, die Bemaßung ist in Zentimeter.

Meine Erste Frage wäre ob die Dimensionen im Bezug auf die Fräse überhaupt realisierbar sind:

Ist das Portal zu groß?
Hält das Portal die Arbeitskräfte aus?
Kennt sich von euch jemand überhaupt mit Mineralguss aus?

Freue mich schon auf Antworten von Euch :dh
Dateianhänge
Bemaßung.jpg

Tobi0942
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Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Tobi0942 » 05.01.2019, 12:21

Hier noch ein Detailbild
Mineralguss.jpg

Stud54
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Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Stud54 » 05.01.2019, 13:12

Andere Frage....kennst du dich mit MG aus? :)

KarlG
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Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von KarlG » 05.01.2019, 13:42

Die Proportionen sehen schon einigermaßen sinnvoll aus und ähneln stark der FS4MG lang.
Was ich hier (wie fast immer) vermisse, ist eine Aufgabenstellung.
Zu lesen ist; "Ich will Holz und ALu bearbeiten und mache jetzt mal in MG".
Ist das überhaupt sinnvoll, so ein "Monster" dafür einzusetzen? SInd die "Herausforderungen" bekannt?
Welche Genauigkeiten sind geplant und sind die angesichts der zur Verfügung stehenden Mittel überhaupt realistisch?

Tobi0942
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Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Tobi0942 » 05.01.2019, 15:07

Mineralguss selbst habe ich noch nicht gegossen, theoretische Ahnung wie und die richtigen Mischungsverhältnisse habe ich alle.
(einen ersten Probeguss werde ich demnächst machen9

Ja die FS4MG habe ich als Vorlage genommen und auf meine Wunschmaße hin angepasst.

Für Holz wäre es sicherlich nicht notwendig eine so schwere und große Konstruktion zu bauen.
Meine Aufgabenstellung für Holz:
2d Bearbeitung von Weich und Harthölzern, ausfräßen, Gehrungsfräsen, (3d Skulpturfräsen mit 4.Achse), sämtliche Gravurarbeiten (eher weniger).
Für Aluminium:
ausfräßen von Aluminiumblock, Schmuckherstellung, Gravurarbeiten, 3d fräsen mit 4.Achse.
Arbeiten bis in den 10. Millimenterbereich sollten ausreichen.

Was haltet ihr davon? Eignet sich ein anderer Aufbau mehr? Andere Maschinenbasis?
Ich möchte die Maschine erstmal nur Hobbymäßig im Einsatz haben, allerdings auch zur Herstellung von gewerblichen Bauteilen für eine Bekannte, deshalb ist mir ein sehr robuster Aufbau und eine Hohe Genauigkeit wichtig.

Stud54
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Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Stud54 » 05.01.2019, 15:38

Grundlegend ein guter Ansatz. Ich habe die 3er und auch dir 4er in lang schon live gesehen.
Persönlich wäre die 3er mein Favorit.

Aber du solltest bedenken, es kommen Kosten auf dich zu, die du nicht unterschätzen solltest.
Ohne Einhausung wirst du bei etwa 6000 Euro landen, ohne WZW Spindel. Weniger geht nicht.

Gruß

Gufnu
Beiträge: 32
Registriert: 02.04.2017, 15:17

Re: Mineralguss CNC festes Portal

Beitrag von Gufnu » 25.03.2019, 16:47

Moin moin,

Ich möchte jetzt nichts schlecht reden, und lass dich nicht abhalten wenn du dir sicher bist. Kommt halt drauf an ob eher der Weg oder das Endprodukt das Ziel ist und wie hoch die Ansprüche sind, aaaaber:

Die Kosten eines anständigen Eigenbaus sind meist höher als erwartet wird und der Ausgang ist offen.
Daher würde ich empfehlen zumindest mal die Preisliste der FS4MG einzusehen. Die ist ohne Einhausung usw. günstiger als man annehmen könnte.

Bei Mineralguss ohne das nötige know how, Erfahrung, Equipment usw. bleibt das E-modul und somit die Steifigkeit oft deutlich unter der Erwartung.
Auch mit theoretischer Ahnung, siehe Thundermill etc.
Der Erbauer hat wirklich was drauf, sicher seine Hausaufgaben gemacht und gewisse Unterstützung von den FSMG Herstellern. Und es ist trotz allem eine der besten eigenbau Fräsen da draußen, wie man bei Utube am Ergebnis sehen kann. Die Steifigkeit hat ihn trotzdem so schwer enttäuscht, das er es erstmal gar nicht fassen konnte.
Ich würde bei Selbstgemischtem Mg maximal von der Hälfte der Epuself Produkte ausgehen. (Und sogar das halte ich u.U. noch für optimistisch, vermute auch die Angaben sind zu hoch, da sie fast identisch mit gerütteltem Epument sind wimre, was bei erhöhtem Harzanteil und fließender Masse eigtl. unmöglich ist...)

Man darf auch nicht vergessen das die FS4MG eine Blechhaut hat, das erhöht Zug- und Druckfestigkeit enorm, egal wie dünn sie ist!
Das ist auch für den Eigenbau sicher eine Variante die man in Betracht ziehen sollte.


Btw. Man kann sich bei Rampf (oder evtl. auch bei Müller&Zietz) Formen gelcoaten, füllen und einrütteln lassen.
Ist sogar günstiger als ich gedacht hätte, oft sicher deutlich billiger als zu versuchen alles selber und möglichst wenig falsch zu machen (Rütteltechnik entwickeln, Sieblinien, Emodul bei verschiedenen Füllungen und rüttelvariablen testen, Unterschied simpler Prüfling zu Endprodukt etc. pp.).


Zu guter letzt, woher kommt die theoretische Ahnung und die Mischungsverhältnisse?
Die Menschen mit echtem Wissen und Erfahrung sind extrem rar gesäht und geben es für gewöhnlich allerhöchstens sehr beschränkt weiter.
Und wieso nicht erprobtes nehmen, wie Silimix oder Rampf Produkte?
Da weiß man was man hat und spart viel Zeit und Arbeit.


Aber egal wie es weitergeht, ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt!

(Für mich zählt eigtl. nur das Ergebnis und meine Ansprüche sind wohl eher hoch. Außerdem bin ich bedenkenträger vom Dienst ;)
Also bitte dementsprechend interpretieren...)

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