Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Stellt Eure Planungen & Eigenbauten vor ...
nachtfalke0126
Beiträge: 73
Registriert: 26.04.2018, 23:27

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von nachtfalke0126 » 04.10.2018, 09:33

Die neue Spindel ist um einiges Wuchtiger und insgesamt um 35mm länger als die alte MK2. Das konnte ich jedoch teilweise wieder ausgleichen da ich die Befestigungsplatte für den Fräskopf wo die Linearwagen drankommen anders gemacht habe wodurch ich wieder etwa 28mm gewinne. Da es mein Ziel ist den Schwerpunkt des Fräskopfes zu senken wie es auch bei den Wabeco Maschinen ist kommt mir das sogar zugute da ich so Platz für eine stabilisations Platte unter dem Fräskopf habe. Das zusätzliche Gewicht spare ich an anderer Stelle wieder ein da ich ja kein Getriebe mehr brauche.
Die Spindel ist innen und außen geschliffen, natürlich auch an der Keilwelle und wurde danach gewuchtet.

Spaßeshalber habe ich die orginal MK2 Spindel auch mal in die Wellenwuchtmaschine eingespannt, jetzt weiß ich warum der Fräskopf ab 1200U/min so vibriert hat :am

Links sieht man die SK30 Spindel und rechts eine orginal MK2 von Optimum. Der Dreck an der neuen Spindel kommt vom Chinaöl der alten MK2 Spindel :veral
IMG_7611.jpg
IMG_7611.jpg (15.71 KiB) 255 mal betrachtet
IMG_7608.jpg
IMG_7608.jpg (12.73 KiB) 255 mal betrachtet
IMG_7606.jpg
IMG_7606.jpg (11.13 KiB) 255 mal betrachtet

django013
Beiträge: 1174
Registriert: 18.01.2016, 17:12

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von django013 » 04.10.2018, 09:56

Moin moin,

hast Du ne Bezugsquelle für die Spindel?

Ist das ein Teil so wie auf dem Bild? - oder ist da schon ein fettes Spindellager aufgezogen.
Wenn das ein Teil ist, wozu gibt es dann den Einstich am Kopf?
... und die 4 Bohrungen in der Aufnahmefläche irritieren mich auch. Die Bohrungen in den Nuten sind klar, aber beim Rest habe ich etwas Verständnisprobleme. Ist das ne besondere Spindel, die Du aus einer anderen Maschine hast?

Gruß Reinhard

nachtfalke0126
Beiträge: 73
Registriert: 26.04.2018, 23:27

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von nachtfalke0126 » 06.10.2018, 20:22

Die Spindel ist eine Paulimot die ich jedoch überarbeitet habe. Innen geschliffen sowie außen inkl. der Keilwellen und außerdem hab ich sie, bzw. ein Freund von mir, gewuchtet.
Als Vorbereitung wurde sie innen teilweiße aufgebohrt das die Spanzange für einen Werkzeugwechsler Platz hat. Jedoch warte ich hier auf ein günstiges Angebot da diese Zangen schweineteuer sind.
Die Anzugsstange ist natürlich auch neu da die Spindel länger ist und SK30 ein größeres Gewinde hat. Einige Teile konnte ich noch von meiner Paulimot Spindel verwenden.
Auf dem Foto siehst du eine MK2 Spindel aus einer BF20 im Vergleich.
Die Original Lager wurden auch gegen Spindellager getauscht. Die Spindelhülse musste ich neu machen da die Lager sonnst nicht mehr Platz gehabt hätten. Der Einstich den du meinst ist der Übergang zwischen Spindelhülse und Spindel, darin befinden sich die unteren (oder vorderen) Spindellager.
Die zwei Bohrungen in der Nut sind für die Mitnehmersteine.

Gruß Michi

django013
Beiträge: 1174
Registriert: 18.01.2016, 17:12

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von django013 » 07.10.2018, 05:04

Jedoch warte ich hier auf ein günstiges Angebot da diese Zangen schweineteuer sind.
Yo, deshalb ist es ja bei Selbstbauspindeln zu dem Kugeleinzug gekommen. Alex meint, dass die immer noch gut arbeiten und er keinen Verschleiß erkennen kann.
Wenn Du da was günstiges findest, wäre ich auch interessiert ;)
Die Spindelhülse musste ich neu machen da die Lager sonnst nicht mehr Platz gehabt hätten.
???
Von einer Spindelhülse lese ich zum ersten Mal. Brauchst Du die, weil Deine Kugellager den vorhandenen Platz nicht ausfüllen oder wozu braucht es eine Spindelhülse?
Ja, wenn unter der Spindelhülse Lager sind, macht der "Einstich" natürlich Sinn :)
Die zwei Bohrungen in der Nut sind für die Mitnehmersteine.
Yepp - die beiden Bohrungen waren mir klar.
Wozu sind die 4 äußeren Bohrungen?

Gruß Reinhard

nachtfalke0126
Beiträge: 73
Registriert: 26.04.2018, 23:27

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von nachtfalke0126 » 07.10.2018, 12:31

Yepp - die beiden Bohrungen waren mir klar.
Wozu sind die 4 äußeren Bohrungen?
Ach so, die sind für die Aufnahme nach DIN 2079. Normal gibt es dafür Adapter aber warum einen kaufen wenn man ihn gleich mitmachen kann :dance
IMG_7619.jpg
???
Von einer Spindelhülse lese ich zum ersten Mal. Brauchst Du die, weil Deine Kugellager den vorhandenen Platz nicht ausfüllen oder wozu braucht es eine Spindelhülse?
Ist glaub ich von mir schlecht formuliert. Ich meine damit die Hülse in der die Frässpindel inkl. der Lager sind.
IMG_6111.jpg
Dieses Teil ist leider für eine SK30 Spindel zu kurz und auch zu klein um die größere Spindel inkl. der vorderen Lager unterzubringen. Jetzt hatte ich entweder die Möglichkeit die Hülse größer zu machen, wozu ich jedoch auch den Fräßkopf aufbohren hätte müssen, oder die Spindel & die Hülse länger zu machen um das vordere Spindellager unterzubringen. Habe mich für das zweite Entschieden da der Kopf e schon recht wenig Fleisch hat.

Gruß Michi

django013
Beiträge: 1174
Registriert: 18.01.2016, 17:12

Re: Paulimot F207-V Umbau und Optimierung.

Beitrag von django013 » 08.10.2018, 05:01

Wie kuhl ist das denn? Gleich ne Aufnahme für HSK mitgemacht.
Die hatte ich garnicht auf dem Schirm, da HSK normalerweise inkompatibel mit Hobbybudget ist :shock:
Ist glaub ich von mir schlecht formuliert.
Wohl kaum. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man den Lagersitz mit so dünnen Hülsen macht.
Aber gut - alles ist möglich und ich hab wieder was dazu gelernt.

Danke Dir!

Gruß Reinhard

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast