Schneller als der WInd...

Über Gott, die Welt und Rapante!
Antworten
sswjs
Beiträge: 232
Registriert: 23.09.2016, 16:52

Schneller als der WInd...

Beitrag von sswjs » 06.03.2017, 09:37

Moin,

ich oute mich jetzt mal als einer, der die unmögliche Maschine bauen will:

Schneller als der antreibende Wind geht schon mal:


youtu.be/7SYvg40NHtc

youtu.be/5CcgmpBGSCI

Hier noch mal zum Nachlesen


sswjs, aka Jens

PS: An die Mods: Bindet bitte die Videos richtg ein, ich find die Erklärung gerade nicht, wie man das macht. :(
Zuletzt geändert von DirkT am 06.03.2017, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
Maschinen: High-Z 1000 mit Kress FME-1050/1, Stepcraft 1/600 umgebaut mit Kress FME-1050

ralfg
Beiträge: 10
Registriert: 04.02.2016, 13:55

Re: Schneller als der WInd...

Beitrag von ralfg » 07.03.2017, 14:26

Code: Alles auswählen

Schneller als der antreibende Wind geht schon mal:
Hallooo, Du musst das bitte richtig lesen. Es geht darum direkt vor dem Wind schneller als der Wind zu segeln, oder auch gegen den Wind zu segeln.
Sobald das Gefährt sich nicht mehr direkt vor dem Wind befindet ist das kein Problem da sich wahrer Wind und Fahrtwind zum scheinbaren Wind mischen. Hart am Wind, also fast gegen den Wind unter Verwendung des Fahrtwindes ist der schnellste Kurs eines Segelbootes und auch immer schneller als der wahre Wind.
Das hat wenig mit unmöglichen Maschinen zu tun. Ein normaler Segler mit einem steifen Segel wird immer schneller sein als dieser Testwagen. Denn dieser Testwagen braucht je nachdem woher der Wind kommt unterschiedliche Formen von Rotoren.
Wenn ein nicht angetriebener Rotor keine Kraft erzeugen könnte dann würde ein Tragschrauber nicht fliegen. Da erzeugt der Rotor aus Gegenwind eine vertikale Kraft. Das machen die Teile aber seit 1925.
Rotorschiffe gibt es auch schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Nur waren diese Konstruktionen in den Bereichen direkt vor und gegen den Wind ineffektiv. Das liegt hauptsächlich daran das der Gegenwind die umgesetzte Kraft des Rückenwindes aufhebt.
Und es liegt daran das diesem Maschine auf dem Land fährt, also keinen Wasserwiderstand überwinden muss.
Dumm wenn der Wind dreht, dann bleibt das Vehikel stehen.

Da aber der normale Mensch leicht zu beeindrucken ist schreibt man heute in einen Bericht:"Erneut macht ein windgetriebenes Fahrzeug dadurch von sich reden, dass es schneller als der Wind selbst, der es ja antreibt, fährt."
Das der Satz Unsinn ist wird nicht reflektiert aber man kann was erzählen.


grüße
Ralf

sswjs
Beiträge: 232
Registriert: 23.09.2016, 16:52

Re: Schneller als der WInd...

Beitrag von sswjs » 07.03.2017, 18:08

Moin,
ralfg hat geschrieben:Hallooo, Du musst das bitte richtig lesen.
Hm, solltest du auch und mal dran denken, es könnte etwas Ironie dabei sein...

...und für die Humorlosen sei gesagt, ich ironiere immer so lange, bis ich einen Sarkasmus hab.


sswjs, aka Jens
Maschinen: High-Z 1000 mit Kress FME-1050/1, Stepcraft 1/600 umgebaut mit Kress FME-1050

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast